VEREINSCHRONIK

Am 14. März 1881 wurde durch Landjäger Hirsch in Mühlacker der Imkerverein „Mittlere Enz“ gegründet. 

Vorsitzender war im Gründungsjahr der Schulmeister „ Reinöhl“ aus Illingen, Schriftführer, der später zu großen Ehren gekommene Wilhelm Wankler. Im Jahr 1886 übergab Schulmeister Reinöhl dann denn Vorsitz an Wilhelm Wankler.

 

Der Eintrag in das Vereinsregister beim Amtsgericht  Maulbronn wurde am 06. August 1914 vollzogen. Durch fehlende Aufzeichnungen kann die Vereinsgeschichte jedoch erst ab dem 03. Oktober 1926 weiter verfolgt werden.

 

Ebenfalls im Jahr 1926 wurde der „Verein für Wanderbienenzucht“ unter Vorsitz von Verwalter Weissert und Schriftführer Todt, beide aus Mühlacker gegründet.

 

Am 04. April 1929 bestätigte die Versammlung den Kauf einer Wiese auf Markung Engelsbrand zum Preis von 1700 RM, wo auch sodann ein Wanderstand erstellt wurde. Finanziert wurde dies durch Zeichnung von Bausteinen zu je 50 RM, wozu 56 Mitglieder beigetragen haben. 

 

Der durch Hochwasser am 07. Mai 1931 weggerissene Wanderstand wurde durch fleißige Hände wieder aufgebaut und am 28. Mai 1961 wurde beschlossen, den Wanderverein aufzulösen und in Personalunion mit dem Bienenverein weiterzuführen. 

 

Im Jahr 1938 ging der Vereinsvorsitz an Lehrer Friedrich Todt über. Schriftführer war Hauptlehrer A. Völlm, der dann, als am 08. Februar 1940 Friedrich Todt zur Wehrmacht eingezogen wurde, den Vorsitz übernahm. 1950 übernahm er dann wieder. 

 

Rektor Todt hatte den Vorsitz und unter seiner Regie erfolgte im Jahr 1963 der Kauf eines 2. Wanderplatzes bei Kapfenhardt. Beide Wanderplätze sind heute noch im Besitz des Bienenvereins „ Mittlere Enz e.V.“ und werden von den Mitgliedern gerne angenommen. 

 

Am 07. Mai 1967 überreichte der Vorsitzende des Landesverbandes Rektor Todt  für die geleistete langjährige Vereinsarbeit die höchste Auszeichnung des deutschen Imkerbundes – den Zeidler.

 

Neuer Vorsitzender wurde nunmehr Forstrat Breuninger aus Sternenfels, der bis zur altershalben Ablösung durch Eugen Kachel im Jahr 1978 die Geschicke des Vereins lenkte.

 

In der Frühjahrsversammlung im Jahr 1979 wurde erstmals die Varroamilbe zum Schwerpunktthema des Abends, wobei damals als einzige Bekämpfungsmethode das Abschwefeln aller Völker und das Verbot der Bienenhaltung für 3 Jahre auf diesem Stand ausgesprochen wurden. Jedoch konnte bei der Herbstversammlung bereits über die Behandlung mit Medikamenten informiert werden, Windeleinlage wurde Pflicht und musste zur Überprüfung eingesandt werden.

 

Bei der Frühjahrsversammlung am 26. März 1982 wurde erstmals über einen Varroabefall in Mühlacker berichtet. 

 

Die Varroamilbe ist den Imkern bis heute erhalten geblieben und kann auch mit den derzeit bekannten Behandlungsmethoden nicht 100% bekämpft werden.

 

Am 08. Mai 1982 begann der Bienenverein „Mittlere Enz“ sein 100- jähriges Bestehen mit einem großen Festakt und zahlreichen Festrednern im Uhlandbau, wobei die Stadt Mühlacker vom Deutschen Imkerbund als Ehrenmitglied ernannt wurde.

 

Durch Zuchtwart Karl Bittermann wurde am 13. März 1983 eine Züchtergruppe gebildet.

 

Am 15.03.1985 wurde Martin Schuler zum neuen Vorsitzenden gewählt. Unter seiner Führung konnte der Verein die beiden Grundstücke am Aalkistensee erwerben und als Lehrbienenstand ausbauen. 

 

Im Jahr 1990 wurden beide Wanderstände in Engelsbrand und Kapfenhardt durch Sturm und Unwetter stark beschädigt. In Kapfenhardt zerstörte 1999 der durch das Grundstück fließende Bach nach einem schweren Unwetter den Platz und auch der Hurrikan „Lothar“ setzte dem Wanderplatz nochmals stark zu und vernichtete den darauf befindlichen Wanderstand total. Es mussten große Aktionen zur Wiederherstellung des Platzes unternommen werden.

1881

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75433 Maulbronn

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